(63) Brand eines Müllcontainers

Gegen 6:25 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Bad Ems zum Brand eines Müllcontainers auf dem Gelände einer Fahrzeuglackiererei gerufen. Beim Eintreffen wurde vor Ort ein Schwelbrand in einem mit Kunststoffmaterialien und Filterwatte gefüllten ca. 7cbm Müllcontainer festgestellt. Der Brand konnte durch Einsatz eines C-Rohres schnell gelöscht werden.

(61) Ausleuchtung Hubschrauberlandeplatz

Am Montagabend (12.11.2012) wurde die Feuerwehr Bad Ems zu einem H1-Einsatz alarmiert. Wegen der dringenden Verlegung eines Transplantationspatienten von Bad Ems nach Mainz, musste noch am Abend der Rettungshubschrauber "Christoph Hessen" auf dem Hubschrauberlandeplatz der Paracelsusklinik landen. Da der Landeplatz nicht für Nachtflüge ausgestattet ist, musste von der Feuerwehr eine entsprechende Beleuchtung aufgebaut werden.

15 Minuten nach der Alarmierung war die Beleuchtung aufgebaut und "Christoph Hessen" konnte nach einer Flugzeit von ca. 20 Minuten landen. Der Patient wurde vom DRK übernommen und zur hoffentlich erfolgreichen Transplantation nach Mainz geflogen.

Ein großes Lob für die Feuerwehrleute gab es noch vom Piloten, der die perfekte Ausleuchtung lobte.

(55) Feuerwehr Bad Ems organisiert Notunterkunft für Trauergemeinde

Am Dienstag (16.10.2012), wurde die Feuerwehr Bad Ems von der Polizei um Hilfe gebeten.

Was war passiert?

Bei einem schweren Verkehrsunfall am Montagnachmittag auf der A1 bei Rivenich, waren ein Familienvater aus Bad Ems und zwei seiner Kinder ums Leben gekommen, zwei weitere Kinder schwebten zu diesem Zeitpunkt noch in Lebensgefahr.

Durch dieses Ereignis machten sich am nächsten Tag Verwandte und Freunde der betroffenen Familie aus dem gesamten Bundesgebiet spontan auf den Weg nach Bad Ems, um mit den Hinterbliebenen gemeinsam zu trauern und die Beizetzung zu organisieren.

Als am Dienstagabend die Zahl der Trauergäste auf ca. 120 Personen angestiegen war und nicht absehbar war, wieviele noch in den kommenden Stunden und Tagen anreisen würden, bat die Familie bei der Polizei um Hilfe, diese wendete sich dann an die Feuerwehr.

Schnell wurde durch die Feuerwehr der Kontakt zu Verbandsgemeindebürgermeister Josef Oster und die SEG (Schnelle Einsatzgruppe) des Deutschen Roten Kreuz im Rhein-Lahn-Kreis hergestellt und der Vorschlag gemacht in der neben dem Feuerwehrgerätehaus stehenden Turnhalle Hasenkümpel eine Notunterkunft mit Verpflegung und Betreung herzurichten.

Bürgermeister Oster stellte die Halle zur Verfügung, durch die SEG wurden Feldbetten Betreuung und gemeinsam mit den THW die Verpflegung für diese Nacht organisiert. Die Feuerwehr organisierte über den Bartholomäusmarktverein Tische, Bänke und stellte Mannschaft und zusätzliche Logistik zur Verfügung.

Innerhalb kürzester Zeit konnte die Notunterkunft durch die Trauergäste bezogen werden.

Die meisten Hilfskräfte konnten noch in der Nacht oder spätestens am kommenden Tag abgezogen werden, da die Trauergäste ihre Verpflegung selbst in die Hand nahmen. Betreuung, Seelsorge und medizinische Hilfe wurden der Trauergemeinde nach Bedarf zur Verfügung gestellt. Als Ansprechpartner für die Trauernden stellte sich Herr Oliver Laux-Steiner vom DRK für die gesamte Zeit zur Verfügung und leistet hierdurch eine sehr wertvolle und nicht zu unterschätzende Arbeit.

Nachdem die Beisetzung der Toten am Donnerstagnachmittag stattgefunden hat, steht der Trauergemeinde die Turnhalle bis Sonntag zur Verfügung. Erst dann werden wieder die Helfer von Feuerwehr und DRK anrücken, um alle Tische, Bänke und Feldbetten abzubauen und die Halle so wieder für die Schulen und Vereine in der kommenden Woche nutzbar zu machen.